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Das Lächeln an Bord der AIDA-Schiffe

Die AIDA-Flotte ist weltweit Vorreiter bei nachhaltigen und umweltschonenden Kreuzfahrten

Man schrieb das Jahr 1996, als in Kreuzfahrthäfen zum ersten Male ein bunt bemaltes Kreuzfahrtschiff mit einem riesigen Kussmund am Bug auftauchte: Das AIDA-Konzept war geboren, das eher einem Cluburlaub als einer herkömmlichen Kreuzfahrt glich. Was AIDA-Kreuzfahrten damals unterschied und auszeichnete, ist bis heute geblieben: An Bord geht es leger zu, man sagt – sofern man mag – Du zueinander und ist vom lästigen Kleidungszwang zum Captains Dinner befreit. Inzwischen umkreisen zwölf AIDA-Schiffe mit dem typischen Kussmund die Erdkugel. Sie verfügen über insgesamt 16.685 Kabinen, 109 Restaurants und 56 Bars.

Jedes Schiff hat einen anderen Charakter und seinen eigenen Charme. So gibt es AIDA-Reisende, die Schiffspassagen auf verschiedenen AIDA-Schiffen geradezu sammeln. Aber so unterschiedlich die Größe der Schiffe und ihr Freizeit-, Sport- und Wellness-Angebot auch ist, so perfekt ist die Organisation: die Information vor der Reise ab der Buchung, die Organisation von Anreise und Einschiffung, der Bordalltag, die Ausflüge und auch – wenn es leider wieder so weit ist – die Abreise.

Zweimal habe ich schon AIDA-Kreuzfahrten mit meinen Enkeln unternommen und war überrascht, wie breit das Angebot an Bord aufgestellt ist – von den Kreuzfahrtgenüssen für den Großvater (übrigens: auch an Alleinreisende wird bei der Preisberechnung des Angebots gedacht) über das Sportangebot für vor Kraft und Unternehmungslust strotzende Heranwachsende bis hin zur perfekten Kinderbetreuung. Diese entlockte meinem jüngeren Enkel die Bewertung: „Die fand ich richtig gut. Die haben uns wie kleine Kinder behandelt…“ Ein nicht zu überschätzender Pluspunkt ist die abendliche Unterhaltung, die Gäste aller Altersstufen anspricht. Wer denkt, dass da Animateure ein wenig herum tingeln, liegt falsch: Ausgebildete Sänger und Tänzer, alle hochbegabt, bestreiten bei perfektem Light- und Sound-Design das Programm. Manchmal danken die zuschauenden Gäste mit standing ovations.

Das schlechte Gewissen, trotz Klimakrise auf Kreuzfahrt zu gehen, können sich AIDA-Gäste ersparen. Die AIDA-Flotte ist weltweit Vorreiter bei nachhaltigen und umweltschonenden Kreuzfahrten. Ein Versprechen und kein Werbespruch ist dieser Satz aus dem Hause AIDA zum „Green Cruising“: „Wir arbeiten mit unserer ganzen Innovationskraft an unserem langfristigen Ziel, der CO2-neutralen Kreuzfahrt.“ Bis  2030, so hofft man, wird das erste emissionsfreie Schiff in Dienst genommen sein. Auf diesem Weg hat die AIDA-Flotte schon manchen Meilenstein erreicht. So wurde letzten Sommer auf der AIDAprima das bisher größte Batteriespeichersystem der Passagierschifffahrt installiert. Die erste Brennstoffzelle auf einem großen Passagierschiff wurde ebenfalls im vergangenen Jahr auf der AIDAnova in Betrieb genommen. Letztere wird schon seit 2018 – wie jetzt auch die AIDAcosma – mit Flüssigerdgas (LNG) betrieben. Das senkt die schädlichen Emissionen um 80 Prozent. Alle AIDA-Schiffe (bis auf eins) erhalten in den dafür ausgerüsteten Häfen Landstrom. Sie können also in der Liegezeit die Dieselaggregate abschalten und den Strombedarf komplett mit grüner Energie aus dem öffentlichen Stromnetz decken.

An Bord geschieht in Sachen Umweltschutz noch viel mehr. Der Verbrauch von Plastik tendiert gegen Null, und Papier wird gespart, wo es nur geht. So sind ausgedruckte Ausflugstickets ebenso von der Bildfläche verschwunden wie Bordrechnungen. Meerwasser wird zu Trinkwasser aufbereitet, sodass AIDA-Schiffe in den Häfen nur selten Trinkwasser aufnehmen müssen. Niemals werden unbehandelte Abwässer ins Meer geleitet. Streng wird auch darauf geachtet, dass Leistungsträger wie Busunternehmen oder Zulieferer in den Häfen, die AIDA-Luxusliner anlaufen, dem Umweltgedanken verschrieben sind. Über 1.400 Ausflugsangebote von AIDA Cruises tragen das 2014 für nachhaltige Ausflüge eingeführte Baumsymbol. Das setzt die Vermeidung von CO2-Emissionen bei Transporten, den respektvollen Umgang mit den Kulturen der Gastländer und die Einbindung regionaler Gastronomie voraus. Auch wird darauf geachtet, dass die Partneragenturen vor Ort Wert auf Nachhaltigkeit legen.

Und dann gibt es noch die Initiative AIDA Cruises & Help. Unter diesem Dach sammelt das Unternehmen Spenden für den Bau von Schulen in Schwellen- und Entwicklungsländern. „Um die zu unterstützen, die uns am nächsten stehen“, wie es aus dem Hause AIDA Cruises heißt, werden dabei besonders die Herkunftsländer der Crew und die Regionen berücksichtigt, die von AIDA-Schiffen bereist werden. „AIDA ist Familie“, heißt es vom AIDA-Management dazu. Das fühlt auch jeder Gast. Mein älterer Enkel formulierte das nach der zweiten AIDA-Reise so: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Bord schaffen es, dass jeder das Schiff mit einem Lächeln im Gesicht verlässt…“

Autor: Horst Schwartz

Unser Tipp zur Kreuzfahrt Westliches Mittelmeer

La dolche vita

Italienluft schnuppern ohne weiten Transfer. Dem unnachahmlichen italienischen Lebensgefühl direkt nach dem Anlegen nachspüren. Durch eine gemütliche Altstadt auf der Suche nach einem Eiscafé schlendern. La Spezia, die anheimelnde Hafenstadt in Ligurien, macht es möglich. Schon der Name des Naturgolfs, an dem dieses Städtchen liegt, ist Musik: Golfo die Poeti, Golf der Poeten. Das Castello San Giorgi oberhalb der Altstadt, die restaurierte Kirche Santa Maria Assunta aus dem 15. Jahrhundert – damit erschöpfen sich fast schon die Sehenswürdigkeiten der Stadt. Ausflüge in umliegende Orte, vor allem in den zum Unesco-Weltkulturerbe zählenden Küstenstreifen Cinque Terre, werden angeboten. Doch viele AIDA-Gäste verweilen in der Stadt und genießen die Atmosphäre in den Gassen La Spezias, in den Restaurants, Cafés und Bars – la dolce vita eben.

Unser Tipp zur Kreuzfahrt Dänemark/Norwegen

Wo sich zwei Meere treffen

Fünf Kilometer nordöstlich des Städtchens Skagen treffen zwei Meere aufeinander: die Nord- und die Ostsee. Hier in Grenen, dem nördlichsten Punkt Dänemarks, der mit dem Sandormen Traktorbus erreicht wird, herrscht ein Licht, das im 19. und 20. Jahrhundert Scharen von Malern und Malerinnen angelockt hat. Die berühmten Skagen-Maler schufen beeindruckende Werke, von denen 11.000 im Kunstmuseum Skagens bewundert werden können. Die kleine Stadt mit ihren auffallend gelb getünchten Häusern bietet noch viel mehr als diese beiden Attraktionen. Ein Teddybärmuseum für die kleinen Besucher, eine historische Kirche, die immer wieder vom Sand verschluckt wird, oder Råbjergs Mile, die größte Wanderdüne des Landes. Für all die Sehenswürdigkeiten reicht ein Landgang nicht aus. Spätestens hier entschließen sich die AIDA-Gäste, noch einmal wiederzukommen.

Unser Tipp zur Kreuzfahrt Mauritius, Seychellen und Madagaskar

Insel der Düfte

Etwa so groß wie Usedom liegt Nosy Be vor der Nordwestküste Madagaskars. Sieben Kraterseen verteilen sich über die Insel, denn sie ist vulkanischen Ursprungs. Die Einheimischen glauben, dass diese Seen Sitz ihrer Ahnen sind. Wer bei den Stränden von Nosy Be von Traumstränden spricht, übertreibt keinesfalls. Auch die Unterwasserwelt rund um die Insel ist faszinierend.  Baumriesen, 40 Meter hoch und höher, sind im Lakobe Naturreservat zu bewundern, der von Chamäleons und Lemuren bevölkert ist. Überall auf der Insel verbreitet sich der Blütenduft der Ylang Ylang Bäume, aus denen Parfüm gewonnen wird. Öl dieser Blüten zählt ebenso zu den begehrtesten Souvenirs wie einheimischer Rum von den Zuckerrohrfeldern im Westen der Insel. Kaum jemand kann dem Reiz der Märkte in der Inselhauptstadt Helle-Ville widerstehen, die heute offiziell Andoany heißt. Prachtvolle Häuser im französischen Kolonialstil sind ebenfalls reizende Fotomotive.

Unser Tipp zur Kreuzfahrt Karibik, Mittelamerika

Tor zur Traumwelt

Nicht die wenigen Attraktionen der schachbrettartig angelegten Stadt sind es, die La Romana in der Dominikanischen Republik zu einem der beliebtesten Kreuzfahrtziele der Karibik machen: Die Stadt ist das Tor zu einer Traumwelt – einer Traumwelt palmenbestandener weißer Strände und zauberhafter Ausflugsorte. Da ist zum Beispiel Altos de Chavón, eine Art Künstlerdorf, das einem Inseldorf des 16. Jahrhunderts nachempfunden ist. Oder das zu einen reizenden Städtchen gewachsene frühere Fischerdorf Bayahibe mit den vorgelagerten Inseln Catalina und Saona. Letze zählen Insider zu den attraktivsten Inseln der gesamten Karibik. Sie gehören zum Nationalpark Cotubanamá mit seinen 500 Pflanzen- und  300 Vogelarten. Die Aufzählung ließe sich fast endlos fortsetzen. So lässt der Landgang in La Romana und vor allem eine Tour mit dem Speedboot entlang der Küste den Wunsch wachsen, hier noch einmal lange Urlaub zu machen.